Loreley Schamanin
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Geschichten und Rituale aus meinem Alltag

 

 
Haben wir schon einmal gelebt ? 

Eine, wie ich finde doch sehr elementare Frage, ich beantworte sie eindeutig mit JA

Rückführung oder auch Reinkarnation ist unglaublich spannend und es hilft Muster und Verhaltensweisen im Leben zu erkennen und vielleicht auch zu korigieren. Es gibt immer wieder Parallelen die sich in mehreren Leben auf die ein oder andere Art wiederholen.
Eine Rückführung erfolgt über Hypnose..nicht etwa die, die man von Fernsehshows kennt, hier wird die therapeutische Hypnose angewendet, man ist in einem Halb-Wachzustand und könnte jederzeit abbrechen.
Ich selbst habe bereits viermal inkarniert und nicht immer sind die bereits gelebten Leben das was man sich erwartet oder erhofft.
Oft ist es ein überraschend anderes Leben in einem anderen Land gewesen.
Ich selbst wurde schon einmal um 1530 in Frankreich geboren und war dort ein armer Bauernjunge , unglücklich und oft überfordert mit der schweren Arbeit auf dem Hof, im Alter von 16 oder 17 Jahren entdeckte ich das mich das gleiche Geschlecht anzieht und dafür wurde ich mit Steinen vom Hof vertrieben. Ich wurde Schmied und heiratete , die Arbeit liebte ich - die Frau nicht und irgendwann war ich auch wieder alleine unterwegs und meldete mich schließlich als Soldat im Bürgerkrieg. Ich starb auf dem Schlachtfeld und als meine Seele auf meinen toten Körper herabblickte, fühlte ich eine unendliche Erleichterung das dieses Leben endlich vorbei war.
Für meine Begriffe ziemlich unspektakulär und doch konnte ich einige Parallelen zu diesem Leben finden und war auch ein bisschen stolz darauf das ich viele davon schon geändert hatte.
......
Ein Mann kam zu mir um auch diese Erfahrung zu machen, so richtete ich den Raum dafür her und wir begannen für die  Hypnose mit einer  speziellen Atemtechnik. Recht schnell versank er in die Trance und er sah sich als kleinen Jungen von etwa 3 Jahren eine Schneeballschlacht machen , er lachte und wirkte selbst in der Hypnose sehr lebenslustig, er saß mit seiner Familie in der Jurte zum Essen und so langsam wurde auch klar wo er sich befand und was er war. Ein Eskimo im hohen Norden. Er wurde erwachsen und wurde auf der Jagd von einem Eisbären schwer verletzt, so das er von da an am Stock gehen musste ( was er auch in diesem Leben tun muss ) Die Jagd war für Ihn vorbei und so wurde er ein Künstler der aus Walrosszähnen wunderschöne Dinge schnitzte, im jetzigen Leben war er Zahntechniker....Er starb im Kreise seiner Familie das war zu diesen Zeiten eher ungewöhnlich, denn die alten Menschen wurden damals auf einer Eisscholle zurückgelassen zum sterben.
Er verließ dieses Leben als ein sehr glücklicher Mann umringt von seinen Lieben.
Ich beendete die Trance und holte ihn zurück in das heutige Leben und noch lange sprachen wir über diese ungewöhnliche Erfahrung.
 


Wintersonnenwende und das Julfest
...alle Jahre wieder feiern wir in einem kleinen ausgewählten Kreis unser Julfest, wie gerne würde ich alle einladen aber leider ist das einfach aus Platzgründen nicht möglich.

 
So kamen an diesem Nachmittag 9 Erwachsene und drei Kinder zusamen und wir erzählten von den ursprüngen des Julfestes und des Weihnachtsbaumes auch die Rauhnächte haben immer ihren festen Platz in diesem Ritual.
Uwe spielte schöne Weihnachtslieder und fast alle haben auch mitgesungen ..bei mir war es meistens nur der Refrain weil ich die Texte größtenteils vergessen haben :-( 
Herrlich die großen Augen der Kinder zu sehen .
 


 

 Dieser Abend sollte aber noch eine besondere Überraschung werden....für eine von uns kam endlich der lang ersehnte Heiratsantrag ..beim wichteln überreicht jeder ein kleines Geschenk an den Nachbarn zur linken. Und bevor man das Geschenk auspacken durfte spielte Uwe ein schönes Lied von Schandmaul " Willst Du "
Wir anderen Mädels öffneten sofort unsere Schleusen und die Tränen liefen.....sooo schöön und die Braut hat natürlich JA gesagt.
Es war ein ganz besonderer Abend und die letzten Gäste gingen dann um halb Elf.


 


 

 
Samhain - die Nebel lichten sich
ich muss es mir einfach mal von der Seele schreiben... ein wunderbares Fest zum Gedenken an unsere Ahnen,verkommt so langsam zu maßlosem Hollywoodkitsch.
Ursprung dieses Festtages bzw. Nacht liegt so weit zurück und kommt nicht aus Amerika !

Es ist das Ende des Jahreskreislaufes, wir kommen nun in die dunkle Zeit, die Zeit der Ruhe und Besinnung, die Ernte für dieses Jahr ist eingebracht und alles in der Natur zieht sich zurück. Die Kraft der Samen keimt im dunklen um sich dann im Frühjar erneut zu strecken und zu entfalten.
So beschließt man zu Samhain das Ende des Sommers und der Arbeit auf den Feldern, endlich hat man Zeit und Ruhe um zu danken . Dank an Mutter Natur und Ihre reichen Gaben, Dank an unsere Ahnen ohne die wir garnicht hier wären.

Aber natürlich gab es auch eine andere Seite, wenn die Nebel über das Land kommen dann öffnen sich die Tore zur Anderswelt und nicht nur gutes kommt von dort in unsere Welt. Verlorene Seelen streifen Nachts umher um sich einen neuen Körper zu suchen und aus diesem Grund zog man sich in dieser Zeit schon früh zurück und damit die verlorenen Seelen nicht von einem Besitz ergreifen schnitzte man aus Rüben Fratzen und stellte Kerzen hinein,

 das sollte sie Abschrecken , unseren Ahnen wurde ein schöner Altar errichtet und sie wurden an diesem Tag besonders bedacht.
Zugegeben die Kürbisse sind schöner und auch leichter zu schnitzen als Steckrüben. 
Warum ist es so zu einem lächerlichen Spektakel verkommen ? Ich denke das ist eben unsere Industrie und Wirtschaftsmaschine die aus allem Geld macht und die Menschheit in diese Richtung manipuliert.
Als die Iren scharenweise nach USA auswanderten nahmen sie natürlich Ihre alten Bräuche und Rituale mit und aus Mangel an Rüben , zog der Kürbis in die Häuser, im Laufe der Jahrhunderte verschwand der eigentliche Hintergrund und es eskalierte in unsäglichen Kitsch,  Halloween heute hat nichts mehr mit dem alten Gedanken des Samhain / Ahnenfestes zu tun - es ist nur noch Kommerz und ich finde es wird immer schlimmer, Horrorclowns sind wohl der neueste Schwachsinn der da über den Teich zu uns schwappt....
Ich für meinen Teil bin da ganz altmodisch, ich gedenke meiner Ahnen und bedanke mich für die Dinge die das Jahr mir gebracht hat mit einem stillen ruhigen Fest.
So blessed be

Body love' s Sound

es ist wieder schamanischer Abend und es ist richtig voll heute. Insgesamt sitzen wir mit 9 Leuten in unserem kleinen Raum.
Die Energie steigt spürbar an ..schön, ich spüre schon das wird ein toller Abend.
Wir beginnen wie immer mit einer Trommelreise zu unseren Krafttieren, Spirits und ( für mich sehr wichtig ) zu unseren Ahnen.
Ich werde wie immer von meinem UrxxxxxAhnen Ululil mit dem Pferd abgeholt. Heute ist es etwas anders, ich reite nicht auf Toby sondern habe ein dunkelbraunes Pony. Toby verabschiedet sich so langsam von mir und ich muss ihn ziehen lassen, auch wenn es mir nicht wirklich passt.
Im Galopp gehts es durch die Steppe zum Lagerfeuer und der Jurte von Ura. Ura ist meine weise Ratgeberin und immer bei allem was ich tue anwesend.
Ich versuche die schamanischen Abende immer mit einem anderen Thema zu beleben und heute soll es Body love's Sound
werden.
Das war der Spruch von meiner indischen Yogalehrerin den sie immer dann sagte kurz bevor sie mit einem wilden Gestöhne anfing sich zu verbiegen und man hätte von außen sonst was denken können, was da in dem Raum gerade passiert...Ich muss heute noch schmunzeln, wenn ich daran denke.
So bekommt jeder eine Trommel und ich bitte alle mit dem trommeln zu beginnen um dann mit ureigenen Tönen und Gesang einzustimmen.
Ohje " Wir sollen singen ?? " leichte Panik macht sich im Raum breit und ich gehe einfach mal mit gutem Beispiel voran.
Body love's Sound
Es kommen Töne aus meinem tiefsten Inneren und wollen gehört werden. Es tut einfach nur unglaublich gut, hier mal über seine Grenze zu gehen und herauszu singen und zu tönen was da eben gerade raus will.
So nach und nach höre ich immer mehr tönen und es sind wirklich ganz wunderbare Stimmen dabei.
Einige fallen in Trance und sind völlig in Ihrem Thema. 
Wunderbar das befreit.
Andere fangen an zu weinen, weil plötzlich so einiges losgelassen wird und sich befreit.
Es ist unglaublich viel passiert an diesem Abend, viel mehr als ich ehrlich gesagt erwartet habe.
Und so gebe ich Euch heute nur mal einen kleinen Einlick was dich  an so einem schamanischen Abend erwarten kann.
Und ich freue mich schon auf den nächsten Abend mit vielen neuen und bekannten Gesichtern und Mensch.

 

 

 

 

 
Begegnung mit meinen Ahnen,

ich liege auf dem Boden und warte auf den ersten Trommelschlag um meine Reise zu beginnen. 
Schon bei den ersten Heartbeats bin ich an meinem Treffpunkt für meine Krafttiere, selbst der Bär ist da , ihn treffe ich normalerweise an einem anderen Ort, er wartet hinter mir in der Düne am Strand, in einer Umhängetasche sitzt meine Kröte, mein Pferd kommt und wir galopieren den Strand entlang, mein Bär läuft recht neben uns mit und meine Kröte wird leider in der Tasche ziemlich wild hin und her gedotzt, so sehr, das Ihr schlecht wird ...sie findet die Reise wohl nicht so witzig und zieht sich zurück.

Wohin geht die Reise ? Wir befinden uns in der Steppe , östlich vom Altai Gebirge in der Tschuja Steppe und mein Urahn Ululil ( ich habe leichte Schwierigkeiten den Namen richtig auszusprechen, so viele L 's ) holt mit mit seinem Pferd ab, wir gallopieren wild über die Steppe und der Wind zersaust meine und seine langen Haar, er dreht sich zu mir um und lacht wir genießen den wilden Ritt.
Ululil ist mein Ahne in der der 30 .ten Generation, also gut 900 Jahre vor mir, er hatte mich schon bei meiner Reise in mein Ahnenfeld begrüßt. 
Es dämmert langsam und wir sitzen am Lagerfeuer und essen, eine sehr alte Frau kommt dazu und sie begrüßt mich sehr liebevoll.
Ich bin nackt und wunderbar schlank ( seufz )
Sie heisst Ura die Alte und Weiße , Ura segnet mich und beginnt meinen Körper mit Roter Farbe zu bemalen. Ich bekomme mein Zeichen und werde in Ihren Clan aufgenommen, sie sind glücklich das ich nun endlich zu Ihnen gefunden habe und den Weg des Schamanen weitergehe. Ura ist Ululil's Großmutter und somit meine 32.te Urahnin ( mein Gott wie weit weg von unserer Zeit ) Sie sind stolz auf mich und glücklich das ich da bin.
Ich bekomme meinen Namen Ura die Junge.
Die Trommel ruft mich zurück, ich möchte nicht gehen , würde so gerne einfach da am Lagerfeuer bleiben , hier bin ich zuhause in der Steppe östlich vom Altai Gebirge in der Mongolei.
Ich reite zurück Ululil und sein Wolf begleiten mich noch ein kurzes Stück .....
Was für eine Reise, so vieles fügt sich zusammen, wie bei einem Puzzle bekomme ich Stück für Stück ein Bild. Meine Sehnsucht nach Reisen in die Mongolei, die Pferde in meinem Leben.
Es erklärt sich nun auch warum ich vorher nie dazu kam mir einen schamanischen Namen oder Zeichen zu suchen , erschien mir nicht richtig und ich wollte nicht einen Namen der zwar schön und mystisch klingt aber eigentlich keine echte Bedeutung für mich hat.
Ich wurde so reich beschenkt in den letzten Tagen
Endlich habe ich einen Namen URA bedeutet auf Sanskrit liebendes Herz , ich habe mein Zeichen und wurde in den Clan meiner Vorfahren aufgenommen und gesegnet.
Ich habe starke Helfer an meiner Seite, die mich unterstützen anderen zu helfen, zu heilen und ich bin sehr dankbar dafür das ich diesen Schritt gegangen bin.


 


 

 

 

 

 
Wie ich arbeite und was passiert dabei....
das werde ich schon fast täglich gefragt und es ist tatsächlich nicht so leicht zu beantworten.
Ich versuche es euch hier einfach mal näher zu bringen.
Schamanisches Arbeiten ist arbeiten mit unseren Urinstinkten; Instikte die wir alle in uns tragen aber oft einfach vergessen und verdrängt haben.
Wir hören viel zu selten auf unsere innere Stimme und gerade die spricht immer die Wahrheit.
Darüber hinaus ist es natürlich noch ein bisschen mehr, wir sind umgeben von geisigen Helfern und Führern und zu denen nehme ich mit sehr viel Respekt Kontakt auf und lasse mich von Ihnen leiten und helfen.
Wie läuft so eine Sitzung bei ab?
Zuerst führen wir beide ein intensives Gespräch, schon während diesen Gespräch nehme ich Kontakt zu meinen Helfern und meiner inneren Stimme auf, da erfahre ich dann schon oft was das beste für dich ist.
Ohne meine Trommel geht gar nichts...meistens gehen wir dann zusammen oder auch jeder für sich auf eine Reise während ich dazu trommel, der Gleichklang und Rythmus der Trommel hilft dabei in andere Welten aufzusteigen oder abzutauchen.
Wir sprechen wieder darüber was während der Reise passiert ist.
Danach wende ich mich direkt Dir zu , ich fühle in deinen Körper hinein und leite Dinge die eine Last sind aus oft mit Abstreichen, räuchern meiner Rassel und Gesang....es ist wirklich schwer zu erklären was da passiert..Ich sehe Bilder und fühle manchmal selbst den schmerz den Du mit dir herumträgst. Es passiert auch schon mal das Du und ich weinen müssen, auch das ist gut ..wir lassen los.
Manchmal habe ich nach der Sitzung noch eine Aufgabe für Dich gerade bei einer Reinigung die meistens sehr intensiv sind, muss man auch ein paar Stunden oder Tage hinterher noch daran arbeiten. Wasser ist hier das große Helferelement.
Bislang ist noch niemand gegangen ohne das sich nicht etwas bewegt hätte. 
 
Neugierig geworden ? Dann schaut doch mal bei mir vorbei, Ich freue mich
 



 

 

 

 
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Visionssuche ..oder sowas

da hatte ich die Idee auf Visionssuche zu gehen ..das heisst ein paar Tage ganz alleine im Wald nur mit Schlafsack, Isomatte , Wasser und eine Plane bewaffneten ,zog ich los um zu fasten und vielleicht auch die ein oder andere Vision zu erhalten.

Ein paar Tage nur mit mir ganz allein, keine Möglichkeit sich abzulenken oder sich sonst irgendwie aus dem Weg zu gehen....also Rucksack gepackt und los gings

 

 den Vormittag verbrachte ich damit mir meinen Unterstand zu bauen ..ich habe mich ein bisschen über mich selbst gewundert, wie hoch doch mein Schutzbedürfniss ist.
Man konnte den Unterstand von außen echt nicht mehr erkennen, ich hab alles gut getarnt damit ich mich sicher fühle, alleine da draußen im Wald.
Danach ging ich auf Wanderschaft und habe die Gegend erkundet.
Wir leben hier in einer fantastisch schönen Gegend und nun weiß man auch genau welche landschaftliche Vorlage Tolkien für Herr der Ringe hatte....
 


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  Tja... und dann gab es nichts mehr zu tun außer zu sein...das kann am Anfang schon mal etwas langweilig werden, aber trotz alledem hat es sich nicht schlecht angefühlt.

Es dämmerte langsam und andere Geräusche stellten sich zur Nacht ein, so hörte ich einen Hirsch röhren..( hat sich eher wie ein heißeres bellen angehört )

 

Es wurde dunkel und ich verkroch mich in meinen Schlafsack, ein kleines Tier kam zu meiner Behausung und beschwerte sich lauthals..ich nehme mal an es war ein Marder oder sowas, sehen konnte ich nichts.

Mitten in der Nacht polterte ein großer Hirsch an mir vorbei und ich weiß nicht wer von uns beiden mehr erschrocken war.

Es war ein unruhige Nacht und die Moskitos hatten mich zu Ihrem Festmahl auserkohren..na toll jetzt seh ich aus als hätte ich Windpocken.

  Aber auch diese Nacht ging vorüber und ich verbrachte noch einen stillen Tag im Wald...Hunger stellte sich so langsam ein und ich fühlte mich nicht besonders fit , Beine wie Wackelpudding hielten mich von größeren Wanderungen ab und auch mein Magen rebellierte heftigst.

Da es leider nicht besser wurde , beschloss ich nun doch keine weitere Nacht mehr im Wald zu verbringen.

Fazit diesen Ausflugs..Visionen gab es keine aber einige neue und auch zum Teil überraschende Erkenntnisse über mich selbst.

 


 

 
 

 

 
 
 
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